Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.

Aristoteles
Gemeinsam sportliche Ziele erreichen durch Mentaltraining

Was versteht man eigentlich unter Mentaltraining?

Das Thema Mentaltraining ist sehr vielschichtig. Es besteht zum einem aus dem Mentaltraining im engeren Sinne, also mentalem Techniktraining bzw. dem gedanklichen Durchspielen von Bewegungsabläufen. Zusätzlich dazu gibt es auch ein Mentaltraining im weiteren Sinne. Hier geht es um die systematische Leistungsentwicklung und -optimierung durch Konzentration, Motivation und mentale Stärke. Der dritte Bestandteil ist die Abrufbarkeit der Leistung im Wettkampf durch mentale Wettkampfvorbereitung.

Nur circa ein Drittel aller Sportler ist in der Lage, ihre persönliche Bestleistung zum geplanten Zeitpunkt abzurufen. Durch eine Vielzahl möglicher Gründe liegt die Wettkampfleistung normalerweise um 5 bis 10% unter der Trainingsleistung. Man spricht hier in Fachkreisen von sogenannten Trainingsweltmeistern. Champions akzeptieren diese Leistungseinbußen und bauen ihre Trainingsleistung derart aus, dass sie im Wettkampf auch noch mit gewissen Einbußen für ihren Erfolg ausreicht.

Übrigens gibt es erwiesenermaßen keinen Zusammenhang zwischen Trainingsumfang und Leistung. Man wird also nicht notwendigerweise besser, indem man mehr trainiert als andere, aber auf jeden Fall, indem man besser trainiert. Es gilt also: Qualität geht vor Quantität!

Sportler, die an ihre Leistung glauben, können diese im Wettkampf besser zeigen als Sportler, die an ihrer Leistung zweifeln. Denn: Sieger zweifeln nicht und Zweifler siegen nicht! (Ludger Beerbaum)

Was kann man mit Mentaltraining erreichen?
  • Leistungsoptimierung
  • Leistungsentwicklung beschleunigen
  • die eigene Leistung immer besser einschätzen
  • Leistung im Wettkampf abrufbar machen
  • klare Handlungspläne für Techniken, Wettkampfablauf, Pausengestaltung und unerwartete kritische Situationen verinnerlichen
  • so oft wie möglich in den Flow kommen

  • Sinnvolle Pausengestaltung

    In vielen Sportarten besteht die meiste Zeit des Wettkampfes aus Pausen. Im Golf zum Beispiel beträgt die Wettkampfdauer etwa 3 bis 4 Stunden. Die reine Leistungszeit beträgt jedoch weniger als 10 Minuten! Beim Tennis verhält es sich ähnlich: Die Wettkampfdauer beträgt circa 2 Stunden, die reine Leistungszeit liegt bei etwa 10 bis 15 Minuten.

    Überspitzt kann man sagen: Ein Wettkampf wird in den Pausen entschieden, denn in den zahlreichen und teilweise sehr langen Pausen hat man jede Menge Gelegenheit für negative Gedanken - oder eben auch für positive. Gedanken wirken auf das gesamte System Mensch, also auf Motivation, Gefühle und Verhalten. Bevor wir körperlich aufgeben, resignieren wir gedanklich! Im Umkehrschluss bedeutet das: Wir können uns durch aktivierende Gedanken zur Höchstleistung pushen. Im Mentaltraining werden Strategien zur sinnvollen und erfolgreichen Pausengestaltung ausgearbeitet, denn: Mentale Stärke entsteht, wenn man genau weiß, was zu tun ist!
    Meine sportlichen Erfolge:
    2 Marathons (persönliche Bestzeit 4:15:13)
    2 25 km Läufe
    25 Halbmarathons (persönliche Bestzeit 1:46:13)
    2 x Urbanathlon / Urban Challenge Hamburg
    unzählige 10 km Läufe (persönliche Bestzeit 47:40)
    sowie andere Distanzen ab 5 km
    4 Duathlons (davon 1 Crossduathlon)
    6tägige Alpenüberquerung mit dem MTB von Mittenwald zum Gardasee
    Coaching

    Das Wort "Coach" bezeichnete im 19. Jahrhundert Personen, die andere bei der Vorbereitung auf Prüfungen und sportliche Wettbewerbe unterstützten. Heute kann sich Coaching auf ganz unterschiedliche Handlungs- und Leistungsprozesse beziehen.

    Coaching ist eine dynamische und lösungsorientierte Prozessbegleitung, die Klarheit und Akzeptanz Ihrer aktuellen Situation schafft. Werte und Glaubenssätze bestimmen unsere Motivation und sind unsere treibende Kraft. Unser Leben ist von ständigen Veränderungen geprägt. Wenn es zu Widersprüchen zwischen inneren Sehnsüchten und äußeren Ansprüchen kommt, kann dies zu Konflikten führen.

    Mein Coachingansatz ist systemisch und interdisziplinär sowie ressourcen- und lösungsorientiert. Zudem beruht er auf aktuellen neurowissenschaftlichen Erkenntnissen.

    Systemisch bedeutet, dass jeder Mensch Teil eines Systems ist und wiederum Teilsysteme in sich vereint. So ist es beinahe unmöglich einen Konflikt völlig losgelöst zu betrachten, ohne Aspekte aus anderen Teilsystemen einzubeziehen. Denn: Coaching ist wie ein Mobile. Setzt man einen Teil in Bewegung, bewegen sich die anderen Teile automatisch mit.

    Interdisziplinär bedeutet, dass auch Tools aus anderen Disziplinen, wie dem NLP (Neurolinguistisches Programmieren) und der Transaktionsanalyse, zum Einsatz kommen.

    Ressourcen- und lösungsorientiert bedeutet, dass wir gemeinsam Ziele und Visionen erarbeiten sowie Strategien zur Umsetzung und Erreichung Ihrer Ziele entwickeln. Durch das Besinnen auf eigene Stärken und Ressourcen helfe ich Ihnen, diese Konflikte zu lösen.
    Mögliche Ziele eines Coachings
    • Verbesserung von Fähigkeiten und Leistungen
    • nachhaltige Umsetzung von Verhaltensänderungen
    • Optimierung von Problemlösungsprozessen
    • Steigerung Ihrer Lebensqualität
    • Erleichterung des Lernens
    • Erreichen von sportlichen Zielen

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